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1. MännermannschaftWHO will neuen Anlauf wagen

Obersuhl – Enttäuscht? Nein enttäuscht sei er nicht, sondern es sei schade, dass man die Klasse nicht gehalten hat. Schade fürs Team, aber auch für das Umfeld und die eigenen Fans, sei doch die Handball-Landesliga eine, trotz des Abstiegs, schöne und lehrreiche Erfahrung gewesen.

Ruhig, seinem Naturell entsprechend, zieht Bodo Ruch, Vorstandsmitglied des WHO- Fördervereins, seine Bilanz der abgelaufenen Spielzeit. Sicher sei im Nachhinein mehr drin gewesen, doch von Beginn an lief in der Saison alles gegen den Aufsteiger. Das fing in der Vorbereitun-gsphase an, als sich Sebastian Wolf, eine der tragenden Säulen, mit Kreuzbandriss für die ganze Saison verabschiedete – und er sollte nicht der Letzte gewesen sein. Es ging weiter mit der unnötigen Auftakt-Niederlage in Wesertal und etwas Blauäugigkeit, mit der man das Abenteuer Landesliga anging.Zudem dauerte es lange, „um in der Liga anzukommen", und schnell stand man mit 0:12 Punkten am Tabellenende, einer Platzierung, die man über die gesamte Saison innehielt. „Wir mussten da, weil sich auf allen Ebenen der Druck erhöhte, handeln". Handeln, indem Trainer Hartmut Knaut abgelöst wurde und Aufstiegstrainer Jörg Fischer wieder auf die Kommandobrücke zurückkehrte. Aber Ruch ist wichtig, Knaut hier keine Schuld zukommen zu lassen. „Im Gegenteil, wir waren froh, dass sich „Hardy" überhaupt zur Verfügung gestellt hat und sind ihm daher zu Dank verpflichtet". Doch auch nach dem Trainerwechsel änderte sich zunächst wenig, hatte Fischer kaum Zeit, kurzfristig Akzente zu setzen, zumal mit Vellmar, Fuldatal, Baunatal und Großenlüder übermächtige Gegner in der Folge warteten. So hieß dann die ernüchternde Bilanz 2:22 Punkte, „und da war die Geschichte eigentlich durch", glaubt Ruch.

Doch Fischers Handschrift zeigte allmählich Konturen, zumal er die meisten Akteure und deren Fähigkeiten kannte. Doch kaum schien sich die Mannschaft zu stabilisieren und rückte sogar den Tabellennachbarn auf die Pelle, schlug das Verletzungspech wieder zu. So fielen „Socke" Strümpf, Frantisek Chyba und zuletzt Rückraumakteur Antonio Jelusic langfristig aus. Verluste, die vom Ru-mpfkader trotz aller Bemühungen nicht aufgefangen werden konnte. Einige Spieler wurden so, teilweise erst in den Schlussminuten verloren.Ein Aspekt ärgert Ruch zudem über die Maßen. „Wir konnten nicht ein Spiel in der kleinen und eigentlichen Heimhalle in Heringen austragen, da sich die Umbauarbeiten ewig verzögert haben. Immer wieder wurde uns versprochen, dass es bald weitergeht, doch geschehen ist wenig, bis heute. Hier sind wir ganz einfach von allen Seiten im Stich gelassen worden. Denn bei engen Spielen hätte die kleine Halle für uns den Ausschlag geben können". Jetzt aber geht der Blick nach vorn – die WHO will wieder angreifen.Personell scheint es um die Werrataler gut zu stehen. Robin Schneider, Wolf, Strümpf, Jan-Uwe Berz und Kevin Schottmann bleiben an Bord, und auch der Rest des Teams signalisiert dies. Zwei Spieler haben vorgespielt, und auch zwei Nachwuchsspieler bekommen eine Perspektive. Lediglich der Wechsel von Youngster Nicolas Reuchsel nach Eschwege steht fest, und Hermann Bach lässt seine Entscheidung studienbedingt offen.

Von Michael Rimkus

Quelle: Hersfelder Zeitung

Mannschaftsbild 1. Männermannschaft 2019
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